YOKO TSUNO
Yoko Tsuno - Start
ALLE BÄNDE
1. Unterirdische Begegnungen
2. Die Orgel des Teufels
3. Die Vulkanschmiede
4. Unter Hochspannung
5. Flug in die Vergangenheit
6. Die dritte Sonne von Vinea
7. Zwischen Leben und Tod
8. Die Titanen
9. Die Tochter des Windes
10. Der vergessene Planet
11. Die Zeitspirale
12. Spuk in Schottland
13. Die Stadt des Abgrunds
14. Wotans Feuer
15. Die Kanone von Kra
16. Der Drache von Hong Kong
17. Die Rache der Dämonen
18. Die Stadt der Verbannten
19. Rheingold
20. Der Astrologe von Brügge
21. Ethera
22. Die Himmelsdschunke
23. Die Pagode Der Nebel


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Nr. 22
Die Himmelsdschunke

Die Himmesldschunke

<La Jonque Céleste>

Eine geheimnisvolle Elfenbeinkugel und eine uralte Puppe führen Yoko Tsuno auf die Spur eines Geheimnisses, dessen Wurzeln im 11. Jahrhundert verborgen liegen. Zusammen mit der chinesischen Ärztin Lin-Po und ihren Freunden Vic, Knut, Mieke und Monya macht sie sich auf, das tragische Schicksal der dritten Gemahlin des Kaisers Tchen Tsong zu ergründen.

Kommentar: Seit dem 23.03.99 bin ich jetzt im Besitz dieses Bandes. Die Vorfreude hat sich meiner Meinung nach nicht gelohnt. Schon lange diskutieren wir in kleiner Runde über die Entwicklung der Yoko-Stories und der Charaktere. Dieser neue Band ist nur eine konsequente Fortsetzung dessen, was man schon seit vielen Bänden beoachten kann. Die Zeichnungen der einzelnen Personen werden immer oberflächlicher, Vic's Gesichtszüge kann man z.B. teilweise gar nicht von denen der Chinesen unterscheiden. Das konnte Leloup schon besser, auch wenn er nie ein Meister der Gesichter war.
Die Story wirkt konstruiert und ist zum Teil nicht logisch. Yoko muß und darf sich in alles einmischen, was ihr über den Weg läuft. Ständig werden neue Freundinnen rekrutiert. Abgesehen davon reist der ganze Pulk der letzten Bände immer mit: ein gesichtloser Vic, Knut & Mieke (die Frau, die nur blond, naiv und kochend sein darf) und natürlich Morgentau, die niedliche Göre (wobei ich zugeben muß, das Leloup die Darstellunge einer 4-5 Jährigen überzeugend gelingt). Monya ist mit ihrer Zeitmaschine auch von der Partie.
Die Harmonie schlägt einem also mal wieder voll ins Gesicht. Was sonst als Sammelleidenschaft und die Liebe zu den älteren Bänden bringt mich noch dazu, die neuen zu kaufen?
Und für das Frauenbild, das Leloup in den letzten Jahren propagiert, gibt's nochmal einen extrafetten Minuspunkt!


FreundInnen fürs Leben: Die chinesische Ärztin Lin-Po und ihre Adoptivtocher aus der Vergangenheit, Sin-Yi.

© 1998 by Leloup and Editions Dupuis, Marcinelle.



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