Re: Band_24


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Abgeschickt von J.S. YokoTsunoFan seit 1982 am 11 Februar, 2006 um 21:58:10:

Antwort auf: Band_24 von Andreas am 06 Februar, 2006 um 23:17:18:

Hallo Andreas,

eigentlich wollte ich erst über den neuen Band schreiben, wenn hier die offizielle Kritik erscheint, doch ich vermute mal, daß wir darauf noch paar Jährchen warten können. *grins*(Siehe Kritik zu Band 23, wo es heißt, daß eine ausführlichere Kritik folgt sobald die Autorin den Band noch intensiver gelesen hat ... war ca. 2001)

An der Stelle ein Aufruf ann alle Yoko Tsuno Fans, mal hier wieder aktiver zu schreiben, damit das Forum und das Gästebuch nicht nur von Deppen überschwemmt wird. Vorallem im Gästebuch wimmelt es gerade von Müllwerbung die nichts mit Yoko zu tun hat.)

Wäre toll, wenn hier wieder Unterhaltungen zustandekommen, dann wird die Seite auch wieder interessanter. Ich selbst schaue alle paar Wochen vorbei, würde aber öfter kommen, wenn mehr los wäre.
Allein die Existenz von Band 24 und die Aussicht auf einen hoffentlich bald erscheinenden Band 25 hat mich schon glücklich gemacht. Ursprünglich wollte ich den Band im Laden durchlesen, so wie ich es beim neuen Asterix gemacht habe, doch dann konnte ich nicht wiederstehen und hab ihn wie immer gleich gekauft.
Mir ging es genauso, ich hab Yoko ebenfalls vermisst und im Moment vermisse ich sie wieder, weil es nun wieder viel zu lange dauert bis Band 25 erscheint.

Lieber Roger Leloup, sollten Ihnen diese Zeilen auf irgendeinem Weg zugetragen werden, bitte bringen Sie so bald wie möglich neue Yoko-Abenteuer, denn unabhängig von Einzelkritiken kann die Gesamtkritik der Serie nur lauten unbedingt fortsetzen, denn von der Qualität her verdient es Yoko noch viele Abenteuer zu erleben!

Ist zumindest meine persönliche Meinung. Für mich wäre es toll, wenn Band 25 im Jahr 2007 erscheint, denn dann käme er gerade richtig zu meiner persönlichen 25 Jahrfeier seit ich Yoko erstmals gelesen habe. (An der Stelle nochmals einen Aufruf, schreibt doch mal, wie ihr zu Yoko gekommen seit, was für Erlebnisse ihr rund um die Abenteuer selbst so erlebt habt.)

So nun aber zu Deiner Kritik. :-) Toll daß Du sie hier geschrieben hast, das tut dem Forum gut. Ich persönlich sehe den Band positiver, es war zwar ein verhältnismäßig "ruhiger" Band mit gemächlichem Tempo, aber das muß kein Fehler sein.
Yoko kommt langsam in das Abenteuer hinein, erst ist nicht klar, wer eigentlich auf ihrer Seite steht und wer denn nun gegen sie ist. Entsprechend zurückhaltend agiert Yoko auch.

Emilia (in anderen Ausgaben auch Sarah) steht ziemlich gleichrangig neben Yoko. Der Grund hierfür dürfte sein, daß Roger Leloup noch einiges mit ihr vor hat. Das deutet sich schon an, da Emilia auch in Band 25 - der in Deutschland spielen dürfte - eine bedeutende Rolle spielen wird. (Solche Hinweise auf der letzten Seite, wohin es Yoko im nächsten Abenteuer führen wird, kamen schon in einigen Bänden vor, also liebe Khany-Fans ihr werdet Euch vermutlich mindestens bis Band 26 gedulden müssen. Mein Wunsch wäre es ja, daß dieser Band schon 2008 oder 2009 erscheint.)

Die Geschichte selbst wird aber von Yoko voran gebracht. Sie steht also nicht neben der Geschichte. Die ganzen Namen und Leute hab ich längst wieder vergessen, denn genau genommen ist neben Yoko nur Emilia wirklich wichtig. Selbst die Gräfin hat beinahe eine Statistenrolle.

Worum gehts in der Geschichte? Knut wird über das Internet zu einem Schachspiel eingeladen. Zusammen mit Vic und Yoko besucht er den Gastgeber, der an einen Code herankommen will, durch den er die Kontrolle über eine eingemottete Rakete mit Atomsprengkopf gewinnen will, die in einer im Verfall befindlichen Fabrik eingelagert ist.
Die Gräfin (kam schon in Rheingold vor) ist involviert, da ihr Vater den Zugriff auf die Rakete mit einem Schachspiel als Sicherheitscode verschlüsselt hat. Yoko löst das Rätsel und kann mit Emilia zusammen verhindern, daßdie Rakete in falsche Hände gelangt und zur Gefahr wird. Was es mit dem Zar auf sich hat, soll hier nicht verraten werden. Wobei ich aber vermute, daß im Band 25 darüber bestimmt auch noch was zu lesen sein wird.

Der Band ist für mich schon allein deshalb interessant, weil wir am Anfang der Geschichte erfahren, daß Yoko mit Vic und Knut zusammen ihren Urlaub am Amazonas dazu nutzen eine von Yoko selbstgeschriebene Software Interessenten vorzuführen und wohl auch bei Gefallen zu verkaufen. Konkret geht es in dem Band um eine Schachsoftware, deren Vorführung Knut übernehmen soll, während die technische Betreuung der Hardware Vic obliegt.
In manchen Kritiken wurde ja schon bemängelt, daß man nie erfährt aus welchem Grund Yoko und die Anderen in ein Abenteuer hinein geraten. In diesem Fall wird es ganz deutlich gesagt.
Dann kommt Yokos Freude am fliegen voll zum Tragen, denn sie darf aktiv mit zwei interessanten Flugzeugen unterwegs sein. (Ein Wasserflugzeug, dessen Typ mir gerade unbekannt ist, das ich aber schon anderswo gesehen habe, und ein futuristisches Flugzeug das ich ehr in einem Vinea-Abenteuer vermutet hätte.) Als Passagier ist sie dazu noch mit Emilia in einem Doppeldecker mit Schwimmern unterwegs. Flugzeugfans kommen also ziemlich auf ihre Kosten. :-)
Zwar nur beiläufig aber immerhin so erfahren wir, daß unser Team fleissig im Internet unterwegs ist. In den zurückliegenden Abenteuern wurde es nie erwähnt. Spätestens in Band 25 werden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit auch erstmals in einem Yoko-Band ein Handy zu sehen bekommen, denn die spielten bisher ebenfalls keine Rolle.
Auch kleidungsmäßig ist Yoko etwa auf Höhe der Zeit. Die Gräfin trägt ein Shirt, wie es Yoko in zurückliegenden Bänden ebenfalls angehabt hätte, während Emilia und Yoko in zeitgemäßen Bauchfrei-Tops unterwegs sind. Etwas, das bisher in Yoko ebenfalls noch nicht zu sehen war.

Es sind also Details, die diesen Band interessant machen, da läuft das eigentliche Abenteuer fast schon unbemerkt nebenher.Bedenkt man, daß die ersten Abenteuer etwa in den 70er Jahren spielen und wir im neuesten Band praktisch ohne Bruch dazu im neuen Jahrtausend angekommen sind ist das schon bemerkenswert.
Im Vergleich zu Vorgängerbänden gibt es mit Sicherheit interessantere Abenteuer von Yoko, aber mit diesem neuen Band ist Yoko ganz behutsam im Heute angekommen. Schon allein deshalb ist es ein lesenswerter Band.
Die Geschichte selbst ist ok und kann auch mit einigen Jahren Abstand noch mit Interesse gelesen werden, ist sogesehen trotz Anleihen an die heutige Zeit ziemlich zeitlos.

Was Du als daneben stehen bezeichnest ist die Tatsache, daß Yoko genau wie die Leser erst im Verlauf der Handlung erfährt um was es geht. Sie agiert dann aus der Situation heraus, genau wie wir Leser das wohl auch tun würden, wenn wir in der Lage sind zum Beispiel ein Flugzeug zu fliegen, oder den Brief auf Anhieb zu kapieren, denn alle drum herum außer Yoko nicht verstehen. Was ebenfalls gut rüber kommt ist Yokos Art mit Menschen umzugehen die gleich Vertrauen zu ihr fassen.
Kein Wunder, daß Yoko im Verlauf der ganzen Abenteuer ein ganzes Netzwerk an Freundschaften aufbauen konnte.

All diese Dinge machen es für mich angenehm die Geschichten zu lesen und lassen mich nun wieder ein wenig traurig sein, da es vermutlich wieder einige Zeit dauern wird, bis wir Yoko wieder in ein neues Abenteuer begleiten dürfen.

Lieben Gruß an Dich und an alle die das hier lesen.

J.S. YokoTsunoFan seit 1982



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