Re: Verschiedene Gedanken


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Abgeschickt von J.S. YokoTsunoFan seit 1982 am 17 Dezember, 2005 um 01:25:28:

Antwort auf: Re: Verschiedene Gedanken von TOM am 17 Januar, 2005 um 16:42:27:

> Yoko ist ein jugendfreies Comic

Stimmt und zwar ganz im Stil der francobelgischen Klassiker. (z.B. Lucky Luke, Tim und Struppi, Spirou, Gaston, usw.)
Ohne Yoko Tsuno wäre die Comicwelt ziemlich ärmer.

> Aber mir ist einfach aufgefallen, dass Leloup in den früheren Alben Yoko ausgesprochen sexy gezeichnet hat (da war er selbst wohl auch noch etwas jünger;-) Das rote Mini-Kleid über den schwarzen Strümpfen und dem schwarzen engen Rolli war echt atemberaubend und sollte sicher auch entsprechende Wirkung entfalten.

Yoko Tsuno ist eben modisch modern. Anfang der 70er Jahre liefen eben junge Frauen so herum wie die Yoko der ersten Bände. Wobei die Frisur ehr Ende der 60er Jahre anzusiedeln wäre. Im aktuellen Band 24 trägt Yoko teilweise modisch bauchfrei, wobei die Jeans mir ehr klassisch vorkommen.

> In auffallendem Widerspruch dazu steht der Charakter der Figur Yokos, die zwar stets sehr stark die Freundschaft betont, aber darüberhinaus keinerlei Gefühle zulässt.

Kann ich gerade nicht nachvollziehen, denn ich empfinde Yoko als durchaus gefühlvoll.

> In diesem Forum wurde schon vor zwei Jahren über Beziehung oder Nichtbeziehung diskutiert und die Halbherzigkeit der diesbezüglichen Andeutungen kritisiert. Wenn, wie unsere Webmistress sagt, das Zielpublikum hauptsächlich junge Mädchen waren - was durchaus denkbar ist -, dann frag ich mich aber zum einen, weshalb die sexuelle Attraktivität praktisch aller weiblichen Figuren (im Gegensatz zu den meisten männlichen) derart betont wurde, und zum anderen, ob nicht gerade junge Mädchen besonders an Romantik, Zärtlichkeiten etc. interessiert sind.

Kenne diese Diskussion leider nicht. Das Zielpublikum ist und waren aber all die interessierten Leser und Leserinnen, die ehr technisch orientierte Geschichten mögen. Soweit ich mich erinnere, waren früher Comics aber ehr für Jungs. Mädchen haben diese meist nicht so oft gelesen. Hat sich inzwischen aber angeglichen. Zumindest Topix sprach meist ehr Jungs an, wobei ich diese Reihe nur am Rande mitbekam. Erst bei Carlsen habe ich Yoko für mich entdeckt.

> Mir kommt ein wenig vor, Leloup hat Angst vor seinen eigenen Phantasien bekommen und ist auf halber Strecke stehen geblieben. Ich plädiere hier in keiner Weise für Sexszenen, aber es hätte den Comix - vor allem den späteren - vielleicht ganz gut getan, auf zuviel technischen Schnickschnack, Schauplatz- und Zeitenwechsel zu verzichten und dafür etwas mehr Raum für Zwischenmenschliches und -vineanisches zu lassen. Und wenn dabei auch die erotische Seite Yokos (wieder) mehr zur Geltung gekommen wäre, dann hätte das sicher nicht nur mich gefreut ... ;-)

Roger Leloup läuft zur Höchstform auf, wenn er technische Geräte zeichnen darf. Der "Zar" ist dafür ein schönes Beispiel. Der Doppeldecker oder das Wasserflugzeug, die Yacht oder die "Fabrik" in der ein großer Teil der Geschichte spielt. All diese Dinge sind mit sehr viel Liebe gezeichnet. Freundschaft ist ein Gefühl, das Leloup, also auch Yoko sehr viel bedeutet. Ich bin schon mal gespannt, wie Emilia und Ingrid Hallberg miteinander auskommen werden, denn so wie es im Moment aussieht, werden die beiden in Band 25 aufeinander treffen, zumindest wird das angedeutet.





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